Bestimmung des fetalen Rhesusfaktor RhD


Ab dem 01. Juli 2021 wird die nicht invasive pränatale Bestimmung des fetalen Rhesusfaktor RhD Kassenleistung der gesetzlichen Kassen. Hintergrund: Bisher erhielten alle RhD negativen Schwangeren ohne Anti-D-Antikörper in der 28.-30. Schwangerschaftswoche eine Standarddosis (um 300 μg) Anti-D-Immunglobulin als "Rhesusprophylaxe", um möglichst bis zur Geburt eine Sensibilisierung der Schwangeren zu verhindern. Die Bestimmung des fetalen RhD aus dem Plasma der Mutter ermöglicht nun eine gezielte Rhesusprophylaxe nur noch bei RhD-positiven Feten (ca. 60% der Fälle). Dadurch wird die unnötige Rhesusprophylaxe bei RhD-negativen Feten (ca. 40% der Fälle) vermieden. Diese Regelung wurde vom G-BA im August 2020 in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen und wird zum 01.07.2021 Kassenleistung. ...mehr

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Änderungen im Neugeborenen-Screening am 01. Oktober 2021


Erweiterung: Sichelzellkrankheit, Spinale Muskelatrophie Nach Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Kinder-Richtlinie wird am 01.10.2021 der Umfang im Neugeborenen-Screening erweitert. Neu aufgenommen werden die Sichelzellkrankheit sowie die Spinale Muskelatrophie ...mehr

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Bestimmung von „Impfantikörpern“ SARS-CoV-2-AK


Hiermit möchten wir Sie informieren, dass wir unsere Analysensysteme auf SARS-CoV-2-IgG-Antikörper umgestellt haben. Die jüngste Testgeneration erfasst SARS-CoV-2-IgG-AK, die gegen das Spike-Protein S1 gerichtet, sind. Daneben ist dieser Test auf den WHO-Standard normiert. Der Test erfasst neben Impfantikörpern auch eine durchlaufenen Infektion. Durch die Normierung auf einen Standard ist eine bessere Vergleichbarkeit der gemessenen Werte gegeben. Bitte beachten Sie, dass sich die auf dem Befund dargestellten Bewertungsgrenzen geändert haben. ...mehr

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Rationale Labor Diagnostik bei Post-COVID/Long-COVID


Die Diagnose "Post-COVID/Long-COVID" beruht auf klinischen Symptomen und klinischen Befunden nach einer durchlittenen Infektion. Die Diagnose eines Post-/Long-COVID-Syndrom kann weder durch eine einzelne Laboruntersuchung, noch durch ein Panel an Laborwerten diagnostiziert bzw. objektiviert werden. Ebenso schließen normale Laborwerte ein Post-/Long-COVID-Syndrom nicht aus. ...mehr

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