Autoimmundiagnostik


Womit beschäftigen wir uns in der Autoimmundiagnostik?

Die Autoimmundiagnostik ist von entscheidender Bedeutung, da Autoimmunerkrankungen nach den Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen die dritthäufigste Erkrankungsgruppe weltweit darstellen. Die Inzidenz ist steigend.

Man geht davon aus, dass Interaktionen zwischen Genen, Hormonen und der Umwelt bei der Entstehung von Autoimmunität eine Rolle spielen. Die Forschungsarbeiten der letzten Dekade haben einen deutlichen Zuwachs im Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen gebracht, sodass die Vorhersage und Prävention von Autoimmunerkrankungen zu einem gewissen Grad möglich sind.

Aufgrund der oft uncharakteristischen klinischen Präsentation sowie der Seltenheit und Heterogenität einzelner Erkrankungen werden Autoimmunerkrankungen oft erst spät erkannt. Die Folgen daraus sind chronische Verläufe und Komplikationen. Der frühzeitigen Erkennung von Autoimmunerkrankungen kommt daher ein hoher Stellenwert zu.

Warum Labor Becker wählen?


Expertise
Durch unsere Fachkompetenz auf dem Gebiet der Inneren Medizin und Laboratoriumsmedizin sind wir in der Lage, Ihnen nicht nur ein Befundergebnis zu liefern, sondern den Befund mit Ihnen zu interpretieren und Sie hinsichtlich weiterführender Diagnostik zu beraten.

Die bei der Diagnostik von Autoimmunerkrankungen angewandten Analysemethoden, wie z.B. die indirekte Immunfluoreszenz, erfordern eine hohe Expertise des Untersuchers. Unsere Mitarbeiter weisen jahrelange Erfahrung in der immunologischen Diagnostik auf und besitzen die Kompetenz, auch komplexe Befundkonstellationen zu beurteilen und einzuordnen.


Modernste Technik
Unser Labor ist mit der modernsten Analytik ausgestattet. Sofern es analytisch möglich ist, werden Ihre Proben automatisiert abgearbeitet, wodurch eine verkürzte Probendurchlaufzeit und eine verbesserte Ergebnisqualität durch transparente und standardisierte Prozesse gewährleistet werden.


Geschwindigkeit
Wir können durch die Abarbeitung der Proben auf hauptsächlich automatisierten Analysesystemen eine zeitnahe Diagnostik gewährleisten. So sind wir stolz auf eine schnellstmögliche Befundübermittlung – selbst in einem Bereich, der ausschließlich Spezielanalytik betreibt




Mit welchen Erkrankungen / Veränderungen befassen wir uns in der Autoimmundiagnostik?

  • Systemische autoimmune rheumatische Erkrankungen, u.a.

    • Systemischer Lupus erythematodes
    • Systemische Sklerodermie
    • Polymyositis und Dermatomyositis
    • Myositis Overlap-Syndrome
    • Sjögren-Syndrom
    • Undifferenzierte Kollagenosen
    • Antiphospholipid-Syndrom
    • Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis)
    • Juvenile idiopathische Arthritis
    • Psoriasisarthritis
    • Vaskulitiden
    • Fibromyalgie-Syndrom
  • Autoimmune Hauterkrankungen, u.a.

    • Blasenbildende Autoimmundermatosen
    • Diskoider Lupus erythematodes
    • Subakut kutaner Lupus erythematodes
  • Autoimmune Lebererkrankungen (s. Gastroenterologie)

  • Autoimmune Magen-Darm-Erkrankungen (s. Gastroenterologie)

  • Autoimmune Erkrankungen des Nervensystems (s. Neurologie)

  • Autoimmune Erkrankungen des Herzens und des Bluts

    • Autoimmunität bei Myokarditis und dilatativer Kardiomyopathie
    • Perniziöse Anämie
    • Autoimmune thrombozytopenische Purpura
  • Autoimmune Erkrankungen endokriner Drüsen (s. Endokrinologie)

    • Autoimmune Schilddrüsenerkrankungen
    • Diabetes mellitus Typ 1
    • Autoimmuner Morbus Addison (Autoimmunadrenalitis)
    • Autoimmune polyendokrine-Syndrome



Welche Diagnostik / Therapie bieten wir Ihnen hierfür an?

  • Screening Untersuchungen mittels indirekter Immunfluoreszenz (IFT)

  • Spezifische Untersuchungen mittels IFT

  • Spezifische Untersuchungen mittels Enzyme-linked immunosorbent assay (ELISA)

  • Spezifische Untersuchungen mittels Immunoblot

  • Untersuchungen aus Sondermaterial:

    • Z.B. Synovia-Analyse

 


Allgemeiner Hinweis:
Um die Lesefreundlichkeit unserer Informationen und Texte zu verbessern, wird an einigen Stellen bei Personenbezeichnungen und personenbezogenen Hauptwörtern sprachlich die männliche Form verwendet (z. B. „Patient“, „Kollegen“, „Mitarbeiter“, „Arzt“, „Einsender“ etc.). Alle derartigen Begriffe gelten grundsätzlich für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform beinhaltet keine Wertung, sondern hat lediglich sprachlich-vereinfachende Gründe.