Pränatale Diagnostik: Erst-Trimester-Screening


Probenmaterial

Serum - 0.5 ml

  • Vacutainer
  • Monovette mit Trenngel für Serum

Methode
FIA

Bearbeitungsfrequenz
werktäglich (Mo - Fr)

Nachforderung
innerhalb von 5 Werktagen möglich

Notwendige Angaben für die Risikoberechnung:
- Ultraschalldaten: Scheitel-Steiß-Länge, Nackentransparenz mit dem Datum der Messung
- Größe und Gewicht der Patientin
- Geburtsdatum / Alter der Patientin
- Blutabnahmedatum
Aus der Bestimmung von PAPP-A (Pregnancy associated plasma protein A) und freiem ß-HCG wird unter Berücksichtigung der Nackentransparenz eine Risikoberechnung für Trisomie 21, 13 und 18 durchgeführt. Es erfolgt eine Beurteilung im Vergleich zum statistischen Altersrisiko der Patientin bzw. zum Altersrisiko einer 35-jährigen (1:250), ab dem eine Amniozentese empfohlen wird. Die Detektionsrate liegt bei 90 % der Trisomie 21-Fälle.
Voraussetzung für die valide Einschätzung des Risikos im ersten Trimester ist nach den Grundsätzen der FMF sowohl eine standardisierte qualitätsüberwachte Ultraschallmessung als auch biochemische Laboranalytik. Deswegen ist eine Risikoberechnung nur zulässig, wenn sowohl die Nackenfaltenmessung als auch die Bestimmung von PAPP-A und freiem ß-HCG durch die FMF Deutschland zertifiziert sind. Die Risikoberechnung kann dann wahlweise vom Labor oder vom Gynäkologen, von dem die Ultraschallmessung stammt, durchgeführt werden.